Facelifting für´s Wahrzeichen
Neue Wagen, neues Design: Am Mittwoch, 1. September, haben die Wuppertaler Stadtwerke gemeinsam mit dem Team der büro+staubach GmbH die nächste Schwebebahn-Generation vorgestellt.
In einem Ideenfindungsprozess konnten zuvor die Fahrgäste als Nutzer wie auch die Liebhaber der einzigartigen Bahn, Studierende und Experten Wünsche, Anregungen und Vorstellungen äußern. Nun steht das Design im Großen fest. Kleinere Änderungen oder Anpassungen sind noch möglich.
Wuppertaler Schwebebahn fährt wieder
Die Wuppertaler Schwebebahn fährt wieder. Rechtzeitig zum Schulbeginn am Montag steht das sicherste Verkehrsmittel der Welt wieder zur Verfügung. Auf Höhe der Sonnborner Hauptkirche, gegenüber des Stadions am Zoo, wurden neun Brücken und zehn Stützen ausgetauscht. Dort können die Gelenktriebwagen ab sofort mit bis zu 60km/h fahren. Bislang war dort eine Langsamfahrstelle eingerichtet.
Fahrplanänderungen zwischen Düsseldorf und Mönchengladbach
Im September wird es über mehr als drei Wochen zu größeren Fahrplanänderungen zwischen Düsseldorf und Mönchengladbach kommen. Eine Woche nach dem Ende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen baut die Bahn in Mönchengladbach, Kleinenbroich, Korschenbroich und Neuss. Die Maßnahme beginnt am Freitag, den 3. September und endet am Montag, den 27. September.
InterConnex mit Angebot zum Semesteranfang
Der InterConnex startet mit einer vierwöchigen Sonderaktion für Schüler, Studierende und Auszubildende ins Wintersemester. Unter dem Motto „uns genügt ein Schein“ kann der InterConnex zwischen dem 15. September und dem 15. Oktober auf allen Strecken zwischen Leipzig und Rostock/Warnemünde zum Festpreis von zehn Euro genutzt werden.
Was nervt in Zug und Bus?
Essen in Bus und Bahn ist verboten. Immer wenn ich in den Bus steige laufe ich an den Aufklebern mit dem durchgestrichenen Eis, den durchgestrichenen Pommes und den durchgestrichenen Rollerblades vorbei. Dabei würde mich – abgesehen von der Verschmutzungsgefahr – das Essen wenig stören. Was mich stört ist die laute Musik . Jeder hat diese Stöpsel im Ohr und kaum jemand nimmt Rücksicht. Dazu kommt noch ständiges Handygebimmel und Menschen, die anderen Menschen gerade mitteilen, wo sie sich befinden. Und das so, das auch die Fahrgäste ganz hinten immer genau wissen, wo Sie sind. Mich stört die ganze Geräuschkulisse. Was stört Sie?
Tarifdschungel lichten
City-Ticket, Spartarif, Hundefahrschein, Gruppenkarte, Aktiv 60-Ticket – aber nur bis zur Zonengrenze oder zur Wabe C? Die meisten Menschen verstehen nur noch Bahnhof im Tarifdschungel des öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV). Dabei gehören Bus und Bahn zu den klimaschonenden Verkehrsmitteln. Anlass für die Verbraucherzentrale im Rhein-Sieg-Kreis, bei den Betroffenen nachzufragen, was sie besser machen würden, damit mehr Menschen mobil sein können, ohne das Klima zu belasten.
Mit der Aktion Wunschticket sammelt die Verbraucherzentrale Ihre Anregungen und Wünsche. Was muss verbessert und vereinfacht werden, damit Sie öfter in Bus und Bahn einsteigen. Ihre Wünsche und Probleme werden zu unseren Forderungen. Die Verbraucherzentrale wird mit den Ergebnissen an Politik und Anbieter herantreten, damit sich der Tarifdschungel endlich lichtet. Wunschtickets liegen in der Beratungsstelle im Rathaus aus und können hier in eine Sammelbox eingeworfen werden. “Wir nehmen aber auch Wünsche und Kritik gerne telefonisch an”, so Umweltberaterin Gerhild Loer. In der Beratungsstelle gibt es auch weitere kostenlose Informationen zur klimaverträglichen Mobilität.
Probleme mit der Nahverkehrs-Schlichtungsstelle in Hessen
Gut ein halbes Jahr nach Einrichtung der «Schlichtungsstelle Nahverkehr Mitte» müssen die meisten hessischen Fahrgäste mit einer Beschwerde noch immer vertröstet werden. Denn bislang haben sich nur acht kleinere hessische Verkehrsunternehmen der länderübergreifenden Servicestelle angeschlossen. «Es ist für den Kunden und uns sehr unbefriedigend, wenn wir erklären müssen, nicht zuständig zu sein», bedauert der Leiter der Schlichtungsstelle Mitte, Jochen Erlhof.
Die Anlaufstelle mit Sitz in Mainz war im vergangenen Dezember für Fahrgäste aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland geschaffen worden, um zwischen unzufriedenen Kunden und dem betroffenen Verkehrsunternehmen vermitteln zu können.
Bahnchef Grube im stern: “Wir haben fast nie Züge bekommen, die leisten, wofür wir bezahlt haben”
Nach der Hitze-Pannenserie kritisiert Bahnchef Rüdiger Grube die Hersteller der ICEs wegen des schlechten Zustands der Fahrzeugflotte. “Wir haben von der Industrie bislang fast nie Züge geliefert bekommen, die auch das geleistet haben, wofür wir bezahlt haben”, sagt Grube in der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Hamburger Magazins stern.
Die Bahn hat derzeit nicht nur Probleme mit überlasteten Klimaanlagen des ICE 2. Auch die Radachsen des ICE 3 und ICE T müssen nach einem Achsbruch im Juli 2008 häufiger per Ultraschall auf Risse hin kontrolliert werden. Damals war ein ICE in Köln entgleist. Die Kontrollen binden große Teile der Wartungskapazitäten. “Wir fahren in den Werkstätten einen Drei-Schicht-Betrieb. Keine Frage, die sind stark ausgelastet”, sagt Grube im stern. Diesen Beitrag weiterlesen »
Niedersachsen: Mehr Schaffner im Nahverkehr
In Niedersachsen soll der Service in den Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn (DB) besser werden. Der Chef der zuständigen Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG), Hans-Joachim Menn, forderte von der DB, mehr Personal einzusetzen und Alkohol zu verbieten, wie die “Neue Presse” berichtet. “Nachholbedarf” gebe es bei der Zahl der Schaffner in Doppelstockzügen. Dort müssten künftig je zwei Kundenbetreuer mitfahren, forderte Menn. Die Fahrgäste hätten einen erhöhten Sicherheitsbedarf und wollten einen Ansprechpartner haben.
Rheinische Post: Bahn-Krisentreffen am kommenden Dienstag in Berlin
Düsseldorf (ots) – Angesichts der wachsenden Zahl von Bahnpannen kommt es am nächsten Dienstag zu einem Krisengespräch auf Spitzenebene. In Berlin treffen Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU), Bahnchef Rüdiger Grube und die Obleute der Fraktionen im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages zusammen. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende “Rheinische Post” (Samstagsausgabe) aus Kreisen des Ausschusses. Der Termin stehe bereits fest, könne sich allenfalls noch kurzfristig verschieben. Diesen Beitrag weiterlesen »
